Christine Holst Tierpsychologin (ATN)
Hundetraining und Verhaltensberatung

Einander verstehen - miteinander lernen

 
Kennen Sie das?

Ihr Hund ist…

ungehorsam oder manchmal schwer zu kontrollieren

aufdringlich oder fordernd

übermäßig ängstlich

mag nicht alleine bleiben

bellt oder winselt ständig in unerwünschten Situationen

zeigt übermäßiges Bellen oder Knurren gegenüber Fremden

ist aggressiv gegenüber Menschen oder anderen Hunden

hat schon einmal gebissen

wehrt sich beim Bürsten oder bei Berührungen

verteidigt Gegenstände oder Futter gegenüber Familienmitgliedern

ist nicht mehr stubenrein

ist ruhelos und nervös

streunt

jagd nach allem, was sich bewegt

zerkaut oder zerstört Gegenstände

zeigt extremes Pflegeverhalten in Form von Felllecken oder Kratzen und Pfotennagen

frisst Kot

ist beim Spielen aggressiv

zeigt unerwünschtes Aufreiten

zeigt Problemverhalten bei der Futteraufnahme

macht an der Leine was ER will

Oder aber

Ihr Hund ist mit einem Handicap behaftet (Blind, taub oder auf 3 Beinen unterwegs) 

Sie haben Kinder und benötigen Hilfe für ein besseres Verständnis

…dann heiße ich Sie herzlich Willkommen!

Warum tierpsychologische Hilfe in Anspruch nehmen?

Agy und der FuchsDer Tierpsychologe richtet sein Augenmerk auf die psychologischen Aspekte eines „unerwünschten“ Verhaltens und dessen Behebung.

Das heißt, die Tierpsychologie umfasst Kenntnisse und Erfahrungen aus der Ethologie und der experimentellen Psychologie. Oder anders formuliert, aus der Verhaltensbiologie sowie den Lernformen zur Verhaltensänderung. Durch eine genaue Verhaltensanalyse wird aufgezeigt, mit welchen Änderungen im Verhalten des Menschen die Verhaltensauffälligkeiten des Tieres korrigiert werden können. Die erfolgreiche Umsetzung in die Praxis setzt gleichermaßen eine genaue Kenntnis des Instinktverhaltens der Tiere sowie der Mechanismen der Verhaltensformung durch Lernen (z.B. Konditionierung) voraus.

Allerdings ist es heute (aktuelle Forschungsergebnisse; siehe u.a. Adam Miklòsi) noch viel komplexer. So weiß man inzwischen um die kognitiven Fähigkeiten der Hunde. Das heißt, sie lernen nicht nur durch Versuch und Irrtum, sondern auch durch Beobachten. Sie lernen sogar selektiv und können sich in Menschen und/oder ihre Artgenossen hineinversetzen (theory of minds). In wie weit sie wirklich empathische Fähigkeiten, also beispielsweise Trost spenden können, bleibt noch spannend und wird aktuell erforscht. Ihre soziale Intelligenz und Kooperationsbereitschaft in Bezug auf den Menschen ist jedenfalls unschlagbar.

Agy und die ZiegenUnd genau da unterstützt und begleitet Sie der Tierpsychologe.

Auch wenn mit der Tierpsychologie vorrangig Ihnen – dem Besitzer – geholfen wird, ist sie ebenso als angewandter Tierschutz zu sehen. Denn sie bewahrt viele Tiere vor dem Einschläfern oder der Abgabe ins Tierheim.

Aber zurück zum unerwünschten Verhalten. Wichtig ist dabei zu wissen, dass Ihr Hund meist mit diesem Verhalten selbst kein Problem hat. Im Gegenteil, für ihn ist es „aus Hundesicht“ in der Regel normal und arttypisch.

Deshalb unterscheidet die Tierpsychologie zwischen

Agy der Wolf• Verhaltensauffälligkeiten/-problemen (=arttypisches Verhalten) die für den Hund völlig natürlich sind, aber für den Menschen/ Besitzer Probleme bereiten wie zum Beispiel aggressive Kommunikation, zeigen von Beutefangverhalten, Markieren in der Wohnung, Zerstörungswut und vieles mehr und
• echten Verhaltensstörungen (=nicht arttypisches Verhalten) unter denen das Tier selbst leidet, wie z. B. Selbstverstümmelung durch stereotypes Verhalten wie dem Nagen an den Pfoten oder Beißen in den Schwanz

Eine tierpsychologische Beratung beginnt mit einer ausführlichen Anamnese. Diese erfolgt durch gezielte Befragung des Besitzers und Verhaltensbeobachtung des Hundes im gewohnten Umfeld. So kann der Tierpsychologe einordnen, welches Verhalten der Hund zeigt und ob es nun arttypisch ist oder nicht. Darauf aufbauend kann dann die individuelle Therapie erfolgen.

Ist das Verhalten eines Tieres jedoch auf organische Erkrankungen zurückzuführen, kann die Tierpsychologie nicht helfen. Umso wichtiger ist die Zusammenarbeit von Tierärzten, Tierhomöopathen und Tierpsychologen.
 

 

 

 

 

 

 

  

  

  

  

   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

canis major
Hunde-Seminare
in Nord-
deutschland

Veranstaltungen rund um den Hund 2019:

1 Tages Workshop mit Christine Holst am 29.03.2019 „Mensch trifft Mensch – Kommunikationsprozesse verstehen und verändern“
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2 Tages Theorie und Praxis Seminar mit Christine Holst am 30. und 31.03.2019 „Warum tut der Hund, was er tut? – Fall und Verhaltensanalysen mit dem Anamnesebaum“
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Lesung mit Elli H. Radinger am 5.4.2019; „Die Weisheit alter Hunde“
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1 Tages-Seminar mit Stefan Kirchhoff am 13.04.2019 „Über Streuner und Straßenhunde im Ausland“
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2 Tages-Seminar mit Dr. Irene Sommerfeld-Stur am 25. und 26.05.2019 „Rassehundezucht heute“
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2 Tages-Workshop mit Sabine Padberg und Jörg Horstmann am 29. und 30.06.2019 „...und weg ist er – über das Jagdverhalten des Hundes“
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Abendvortrag mit PD Dr. Udo Gansloßer am 23.08.2019 „Slow down – Wege zur Entspannung für Mensch-Hund-Teams“
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2 Tages-Seminar mit PD Dr. Udo Gansloßer am 24. und 25.08.2019 „Wie wird ein Hund zu dem, der er ist?“ - Neue Ergebnisse zum Zusammenspiel von Genetik und Lebensgeschichte
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2 Tages-Workshop mit Dr. Dorit Feddersen-Petersen und Christine Holst am 14. und 15.09.2019 „Ethogramm und Soziogramm“
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Abendvortrag mit Dr. Dorit Feddersen-Petersen am 25.09.2019 „Haben Hunde ein Gewissen, ein moralisches Wertesystem?“
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Termin-Vorschau 2020
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Referenten canis major Hunde-Seminare


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„Warum tut der Hund was er tut?

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Nachlese zu
WOLF & CO 2017
6th International Symposium
19.–21. Mai 2017
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